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<pre>Erst recht, weil das Team von Martin Schmidt am Sonntag in Augsburg seinerseits endlich den ersten Saisonsieg (3:1) bejubeln durfte.  <p> Konditionell zunehmend auf dem Zahnfleisch kriechend, muss es den Roten Bullen naheliegende Probleme bereiten, ihr an besseren Tagen hammerhartes Pressing nun auch in der Volkswagen-Arena an den Mann zu bringen.  <p>  Hilflos und ideenlos präsentierten sich die Knappen bei den Nullfünfern, die im Grunde leichtes Spiel hatten. <p> Da bereits das Hinspiel an der Isar mit 1:3 verloren ging, katapultierten die 90 Minuten das Team ergebnistechnisch auf das Niveau des misslungenen Saisonstarts zurück — der bekanntlich auch in der Folge von diversen Fehltritten überschattet war. <p>  Dass Schalke nun im Rückspiel elf Spieler zur Verfügung stehen, die mit ganzen Herzen bei der Sache sind, sollte die Erfolgsaussichten der Knappen spürbar erhöhen — zumal die Wölfe aufgrund der Gelbsperre von Luiz Gustavo am Samstag nicht durchweg ihr bestes Personal in Stellung bringen.  </pre>


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<pre>Und wenig spricht dafür, dass es am Samstag besser wird. Schließlich reisen die Werderaner einmal mehr mit Abstiegssorgen und der schlechtesten Abwehr der Liga in die bayerische Landeshauptstadt. Sowohl Platz 15 als auch satte 36 Gegentreffer sprechen diesbezüglich für sich.  <p> Doch der VfB hat nicht nur mit seiner Verletztenliste zu kämpfen. Die Augsburger sind alles andere als ein Lieblingsgegner der Stuttgarter. Von den bisherigen zehn Aufeinandertreffen in der Bundesliga konnten die Schwaben nur drei gewinnen, sieben gingen verloren.  <p>  Ob Trainer Thomas Tuchel seinem „mental ausgelaugten“ (O-Ton Tuchel) Kapitän damit eine Denkpause auferlegen oder ihn doch nur aus der medialen Schusslinie nehmen wollte, sei erst einmal dahingestellt. <p> Entsprechend steht zu erwarten, dass die Leipziger ähnlich wie gegen Stuttgart äußerst aggressiv auftreten und die Wolfsburger bereits frühzeitig beim Spielaufbau stören. <p>  In der derzeitigen Verfassung ist das nicht einmal unmöglich. Denn die „alte Dame“ spielt derzeit richtig groß auf und ist noch ungeschlagen!  </pre> 


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<pre> für die Schwaben hingegen waren in diesem Zeitraum ein Sieg und ein Remis das Höchste der Gefühle.  <p> Doch selbst im Falle einer Niederlage am Samstag wäre aus Frankfurter Sicht noch längst nicht aller Tage Abend. Der Grund: Die Adler haben gegenüber Verfolger Stuttgart nicht nur einen Drei-Punkte-Vorsprung aufzuweisen, sondern auch das deutlich bessere Torverhältnis.  <p>  Die letzte Niederlage beim VfB Stuttgart stammt vom April 2010 – 2:1 gewannen die Stuttgarter damals. <p>  Anno 2017/18 hatten Hoffenheim und Schalke noch unmittelbar hinter den Bayern die Ziellinie überquert. <p>  „Wir wollen die Position, die wir jetzt erreicht haben, unbedigt verteidigen. Wir haben uns in der Hinrunde eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Unser Ziel ist ganz klar die maximale Punkteausbeute“, gibt FC-Innenverteidiger Mergim Mavraj die Marschroute für die letzten beiden Spiele in diesem Jahr vor.  </pre>


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<pre> „Da hatten wir natürlich auch schwierige Phasen zu überstehen. Aber das ist ja auch klar gegen so eine Mannschaft, da kannst du nicht alles verhindern. Es war aber sicher nicht nur Glück, dass wir noch so zurückgekommen sind“, war Rutemöller auch stolz über die Moral seiner Spieler.  <p> Bayer hatte vieles richtig gemacht, vor allem in der Hinrunde. Im zweiten Saisonabschnitt lief es nicht ganz so rund — in den bisherigen 15 Rückrunden-Spielen setzte es schon sechs Niederlagen. In der gesamten Hinrunde waren es nur drei.   <p> Bleibt auf den direkten Champions-League-Startplätzen — wenn auch in veränderter Reihenfolge — somit alles beim alten, kann sich dahinter nach unserem Dafürhalten der FC Schalke die zusätzliche Chance in den Play-offs sichern: Auf der ewigen Suche nach einem Anker sollten die Königsblauen in Gestalt von Markus Weinzierl endlich fündig geworden sein. <p>  – Schalke-Coach Domenico Tedesco war mit dem Remis gegen Hannover verständlicherweise nicht zufrieden.  <p> Demnach komme es keineswegs von ungefähr, dass die Bullen bislang keinem Bundesligisten zwei Mal Herr werden konnten – was RB-Mastermind Ralf Rangnick im Sport1 Doppelpass übrigens auch damit begründete, dass den Leipzigern auch das nötige „Matchglück“ etwas abhandengekommen sei.  </pre>


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<pre> Bremen könnte dagegen auf dem letzten Drücker noch die Abstiegsregion verlassen. Voraussetzung dafür: Ein Heimsieg gegen Mainz.  <p> Der Bayern-Trainer wird in Gelsenkirchen die Qual der Wahl haben, welche Spieler er von Beginn an auflaufen lässt. Bleibt aus Bayern-Sicht zu hoffen, dass sich auch absolute Top-Stars mit einem Platz auf der Bank zufrieden geben und nicht für Unruhe sorgen.  <p>  Wurde der Rückstand zum rettenden Ufer bislang nur auf noch immer desillusionierende fünf Punkte verkürzt, wäre die Mannschaft von Christian Titz nach einem Bigpoint im Nord-Derby dann zweifelsohne wieder zu den etwas seriöseren Teilnehmern am Klassenkampf zu zählen. <p>  Die Buchmacher lehnen sich daher wohl gar nicht so weit aus dem Fenster, wenn sie den Bundesliga-Neuling auf Augenhöhe mit den Niedersachsen sehen. Allerdings haben sich mit Hanno Behrens, Romain BrÃ©gerie, und Leon Balogun drei Schlüsselspieler aus Darmstadt verabschiedet. Obwohl es sich bei dem Trio ausschließlich um Defensivspieler handelte, gingen ganze 15 Tore auf deren Konto.  <p> Der englische Senkrechtstarter erzielte beide Tore und kommt damit auf drei Treffer in den letzten beiden Bundesliga-Spielen.  </pre>


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